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Heel-Homöopathie - Phytotherapie - Futterergänzungsmittel für Hunde und Katzen

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Der kleine Tierarzt

 

von Dr.med.vet. Josef Binzegger

 

Gesundheitsratgeber zur Förderung

der Hunde- und Katzengesundheit

 

Anleitung zur Selbsthilfe mit

Heel-Homöopathie

Phytotherapie

Schulmedizin

 

 

 

Bellforto aus kaltgepressten Weizenkeimen fördert die allgemeine Gesundheit

und macht insbesondere ein weiches und glänzendes Fell

 

 

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6. Krankheiten des Atmungsapparates

S. 121 "Der kleine Tierarzt"

Symptome:   Œ  = Verhaltensweise    = Untersuchungsergebnis

6. Krankheiten des Atmungsapparates

a. Kehlkopfentzündung

Ursache: Viren, Bakterien, Allergien.  

Symptome:  

Œ  Heiseres Bellen oder Miauen; Husten; ev. Würgen.  

  Husten bei Druck auf den Kehlkopfbereich; Pfeifgeräusche im Kehlkopf; ev. Schluckbeschwerden; ev. Fieber.  

 

Therapie: Beim Auftreten der ersten Symptome:  

Homöopathie: Angin®-Heel Tabletten, 3 x täglich, 7 Tage.  

Homöopathie: Engystol®-Tabletten, 3 x täglich, 7 Tage. 

Phytotherapie: Bronchosan®-Tropfen 3 x täglich, einige Tage.

Falls trotzdem Verschlimmerung:  

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7 Tage.  

Allopathie: Ev. etwas Prednisolon zur Entzündungshemmung, 5 Tage.  

Allopathie: Falls sehr starker Hustenreiz: Benamin®-Hustensirup, 4-5 x täglich.  

Kehlkopfentzündungen treten häufig kombiniert mit einer Rachenentzündung auf, befinden sich doch Rachen und Kehlkopf in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Diagnose lautet demnach nicht selten Pharyngitis/Laryngitis.  

b. Luftröhrenentzündung und Bronchitis (Tracheobronchitis)

Ursache: Viren, Bakterien, Allergien.  

Symptome:  

Œ  Trockener, intensiver Husten; Hustenanfälle dauern einige Minuten; ev. schnellere Atmung; schnellere Ermüdung.  

  Husten bei Druck auf die Luftröhre hinter dem Kehlkopf; Pfeifgeräuschein der Luftröhre; ev. Fieber.   

 

Therapie: 

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7 Tage.  

Allopathie: Ev. etwas Prednisolon zur Entzündungshemmung, 5 Tage.  

Allopathie: Benamin®-Hustensirup, 4-5 x täglich.  

Homöopathie: Engystol®-Tabletten, 3 x täglich, 7 Tage.  

Phytotherapie: Bronchosan®-Tropfen, 3 x täglich, 7 Tage.

Luftröhrenentzündungen mit gleichzeitiger Bronchitis treten vor allem beim     sogenannten Zwingerhusten der Hunde auf.  

c. Bronchitis

Ursache: Viren, Bakterien, Allergien.  

Symptome:  

Œ  Husten verschiedener Qualitäten, Hustenanfälle dauern einige Minuten; ev. schnellere Atmung; schnellere Ermüdung.  

  Husten bei Druck auf die Luftröhre hinter dem Kehlkopf; verschärfte Geräusche in den Bronchien; Keuchen, Röcheln; ev. Fieber.  

 

Therapie: Akute Bronchitis:  

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7 Tage.  

Allopathie: Ev. etwas Prednisolon zur Entzündungshemmung, 5 Tage.  

Allopathie:

Homöopathie: Engystol®-Tabletten, 3 x täglich, 7 Tage.  

Therapie: Chronische Bronchitis:

Allopathie:

Allopathie: Ev. etwas Prednisolon zur Entzündungshemmung, 5 Tage.  

Homöopathie:

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, über längere Zeit.

Phytotherapie: Bronchosan®-Tropfen, 2 x täglich, über Monate.  

Futterergänzung:

Bei Katzen kommt die chronisch, allergisch bedingte Bronchitis recht häufig vor. Bronchosan®, Bronchalis-Heel und Immuno bringen manchmal schon gute Resultate. In schweren Fällen muss man halt jeden 2. Tag etwas Prednisolon einsetzen, um die Tiere nicht unnötig leiden zu lassen. Bei seriöser Therapie mit möglichst kleiner Dosis, sind praktisch keine Nebenwirkungen zu befürchten.  

d. Asthma

Ursache: Allergie. Es kommt zur plötzlichen, krampfartigen Verengung der Luftröhre und der Bronchien.  

Symptome:  

Œ  Plötzliche Atemnot; krampfhaftes Einziehen der Luft; ev. Backenaufblähung beim Ausatmen; manchmal nur kurze Anfälle.  

  Blaue Zunge; erhöhte Herzfrequenz; verschärfte Atemgeräusche.  

 

Therapie: 

Allopathie: Kortison-Injektion im ganz akuten Fall.  

Allopathie: Prednisolon-Tabletten oder Tropfen, jeden 2. Tag, längere Zeit.  

Homöopathie: Tartephedreel®-Tropfen, 2 x täglich, längere Zeit.  

Erstickungsanfälle durch Asthma sieht man vor allem bei Kleinhunden. Sind die Symptome jeweils nicht zu krass und die Anfälle nur kurz, reicht eine Therapie mit Tartephedreel®. Treten die Probleme gehäuft auf und werden lebensbedrohlich, ist eine Langzeittherapie mit Prednisolon unausweichlich.  

e. Lungenentzündung (Pneumonie)

Ursache: Viren, Bakterien, Allergien.  

Symptome:  

Œ  Husten verschiedener Qualitäten, angestrengte Atmung; schnelle Ermüdung; Bewegungsunlust; ev. kein Appetit.  

  Verschärfte Geräusche auf Bronchien und in den Lungenbläschen; ev. Fieber.  

 

Therapie: 

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7 Tage.  

Allopathie: Ev. etwas Prednisolon zur Entzündungshemmung, 5 Tage.  

Homöopathie: Engystol®-Tabletten, 3 x täglich, 7 Tage.  

f. Wasser auf der Lunge (Lungenödem)

Ursache: Rückstau von Flüssigkeit in die Lunge wegen Herzschwäche.  

Symptome:  

Œ  Hüsteln oder Husten gegen Morgen; ev. starkes Keuchen, Atemnot.

  Schleimhäute bläulich; Atmung angestrengt; starke Flüssigkeits- geräusche auf der Lunge.  

 

Therapie: 

Allopathie: Dimazon®-Injektion  

Allopathie: Dimazon®-Tabletten, 1 x täglich, ev. nur 1 x pro Woche je nach Fall, zur Entwässerung.  

Allopathie: Fortekor® oder Cardiovet® zur Herzstärkung.  

Phytotherapie: Nephrosolid®-Tropfen, 2 x täglich, längere Zeit zur Entwässerung.  

Phytotherapie: Crataegisan®-Tropfen, 2 x täglich zur Herzstärkung

Futterergänzung: Gerato-Pulver mit Ginkgo biloba.

Lungenödeme entstehen meist wegen einer Herzschwäche. Durch die Flüssigkeitsabsonderung in die Lungenbläschen kommt es zum Husten und im Extremfall zu starker Atemnot. Die Behandlung besteht einerseits in einer starken Entwässerung, um die Lungenbläschen frei zu machen, andrerseits in der Behandlung des kranken Herzens.  

g. Brustfellentzündung (Pleuritis) bei FIP der Katzen

Ursache: FIP-Virus

Symptome:  

Œ  Atmung sehr angestrengt; Atemnot; ev. Schnappen nach Luft.  

  Kaum mehr Atemgeräusche; blaue Schleimhäute, v.a. Zunge; hohes Fieber; Röntgen: Lungen zusammengedrückt, Flüssigkeit im Brustraum.  

 

Therapie: In diesem Stadium besteht keine Heilungschance mehr und es ist somit humaner, die Katze zu euthanasieren, als noch weitere Therapieversuche zu unternehmen.

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Copyright © 2000 Velicano Dr.med.vet. Josef Binzegger
Stand: 22. Juli 2000