Herzlich willkommen bei Dr.med.vet. Josef Binzegger

Heel-Homöopathie - Phytotherapie - Futterergänzungsmittel für Hunde und Katzen

Beratungstelefon: 0900 57 62 57 3.13/Min

Bestellungen Termine: 041 760 55 43

Home Inhalt Suchen Kontakt Bestellen Links

Der kleine Tierarzt

 

von Dr.med.vet. Josef Binzegger

 

Gesundheitsratgeber zur Förderung

der Hunde- und Katzengesundheit

 

Anleitung zur Selbsthilfe mit

Heel-Homöopathie

Phytotherapie

Schulmedizin

 

 

 

Bellforto aus kaltgepressten Weizenkeimen fördert die allgemeine Gesundheit

und macht insbesondere ein weiches und glänzendes Fell

 

 

  Home
Nach oben
Kleintiersprechstunde
Futterergänzungen
Telefonberatung
Der kleine Tierarzt
Fallbeispiele
Haus- u. Reiseapotheke

                       

 

5. Krankheiten des Verdauungsapparates I

S. 115 "Der kleine Tierarzt"

Symptome:   Œ  = Verhaltensweise    = Untersuchungsergebnis

5. Krankheiten des Verdauungsapparates

a. Akuter Durchfall (akute Enteritis)

Ursache: Viren, Bakterien, Protozoen, Giftstoffe. Am häufigsten nach Aufnahme verdorbener Nahrung, schlechtem Wasser oder Kot anderer Tiere.  

Symptome:  

Œ  Durchfall, ev. mit starkem Kotdrang; Allgemeinbefinden kaum gestört.  

  Kot wässrig, schleimig, ev. mit Blut; starke Darmgeräusche; ev. Bauchschmerzen bei Druck auf den Bauch.  

 

Therapie: 

Allopathie: Intestovet®-Tabletten, 2 x täglich, 5-7 Tage.  

Homöopathie: Nux vomica Homaccord®-Tropfen, 3 x täglich zur Darmtätigkeit. 

Phytotherapie: Kamillentee  

Akute Durchfälle kommen bei Hunden und Katzen oft vor. Sofern der Appetit erhalten ist, bereitet die Gabe der Medikamente keine Probleme und der Behandlungserfolg lässt meist nicht lange auf sich warten. Sollte auf die vorgeschlagene Therapie keine perfekte Heilung eintreten, wäre eine Kotuntersuchung angezeigt.  

b. Akuter Brechdurchfall (Gastroenteritis)

Ursache: Viren, Bakterien, Protozoen, Giftstoffe. Am häufigsten nach Aufnahme verdorbener Nahrung, schlechtem Wasser oder Kot anderer Tiere.  

Symptome:  

Œ  Erbricht Nahrung und Wasser, fast stündlich oder häufiger; Durchfall mitstarkem Kotdrang; kein Appetit; müde.   

  Kot wässrig, schleimig, ev. mit Blut; Erbrochenes ev. mit Blut; starke Darmgeräusche; ev. Bauchschmerzen bei Druck auf den Bauch;  ev. Fieber.  

 

Therapie: 

Homöopathie: Nux vomica Homaccord®-Tropfen, alle 15 Minuten bis das Erbrechen gestoppt ist.

Allopathie: Intestovet®-Tabletten, 2 x täglich, 5-7 Tage.

Phytotherapie: Kamillentee  

Akute Brechdurchfälle sind nicht ungefährlich und erfordern manchmal eine komplexe, tierärztliche Behandlung. Viele Fälle könnten aber vom geschulten Besitzer schnell gelöst werden, wenn sofort die richtigen Medikamente zur Verfügung stünden. Angenommen, Ihr Hund oder Ihre Katze beginnt in kürzeren Abständen zu erbrechen und hat Durchfall, so sollte man sofort mit der viertelstündlichen Gabe von Nux vomica Homaccord®-Tropfen beginnen. Damit gelingt es fast immer, das Erbrechen zu stoppen und zu erreichen, dass  die Tiere den Durst stillen können. Die Austrocknungsgefahr ist somit beseitigt und die zweite Phase der Behandlung, die Gabe von Intestovet®-Tabletten, kann beginnen. Falls das Erbrechen innert 3-4 Stunden aber nicht aufhört, ist es sicherer, den Tierarzt zu konsultieren.  

c. Chronischer Durchfall 

Ursache: Chronische Infektionen, Darmparasiten, Verdauungsschwäche bei Störungen der Leber oder der Bauchspeicheldrüse, Autoimmunkrankheiten,  Ernährungsfehler.  

Symptome:  

Œ  Ständig mehr oder weniger Durchfall; Allgemeinbefinden normal.  

  Breiiger, meist stark stinkender Kot; After gerötet; Haare um den After kotverschmutzt; Nickhautvorfall.  

Therapie: Die Behandlung chronischer Durchfälle kann schwierig sein. Meist ist es  gescheiter, eine tierärztliche Abklärung vornehmen zu lassen. Allerdings darf man vorerst ruhig zur Selbsthilfe greifen:  

Allopathie: Bismutal®-Pulver, 2 x täglich, 3-4 Wochen.  

Allopathie: Telmin-KH®-Tabletten zur Entwurmung.  

Homöopathie: Nux vomica Homaccord®-Tropfen, 3 x täglich zurDarmtätigkeit, über Monate.  

Phytotherapie: Boldocynara®-Tropfen, 2 x täglich, über Monate.  

Diätfutter: Futterwechsel oder ev. Diätfutter gegen Verdauungsstörungen.  

Chronische Durchfälle sind auch für den Tierarzt manchmal nicht einfach zu beseitigen. Häufig ist ein ganzes Massnahmen-Paket nötig, um eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Leider muss auch erwähnt sein, dass ein grosser Teil der Fälle eine Langzeitbehandlung erfordern.  

d. Chronisches Erbrechen

Ursache: Es gibt nicht selten ältere Hunde oder Katzen, die ohne offensichtlich krank zu sein, relativ oft erbrechen. Meist hängt dies mit dem Nachlassen der

Symptome:  

Œ  Erbricht 2-3 mal pro Woche. Sonst alles in Ordnung.  

  Sämtliche Untersuchungsergebnisse sind praktisch normal.  

 

Therapie: 

Allopathie: Hepatovet®, 2 x täglich, über Monate.  

Homöopathie: Traumeel

Phytotherapie: Boldocynara®-Tropfen, 2 x täglich, über Monate.  

Das chronische Erbrechen der älteren Tiere ist zwar sehr lästig, meist aber harmlos. Typisch an diesem Leiden ist, dass auch durch genaueste Laborabklärungen keine gravierenden Störungen feststellbar sind. Mit Boldocynara® oder Hepatovet® erzielt man fast immer ein gute Besserung.  

e. Magen-Darm-Grippe der Hunde

Ursache: Viren. Die Ansteckung geschieht leicht über den Kot.  

Symptome: Gleich wie bei akutem Brechdurchfall.

Therapie: Gleich wie bei akutem Brechdurchfall. 

Vorbeugung: Engystol®-Tabletten zur Immunstimulation, 3 x täglich, 7 Tage.  

Im Verlauf eines Jahres gibt es immer wieder Phasen, wo gehäuft Hunde an Brechdurchfällen erkranken. Für den Tierarzt ist es jeweils leicht festzustellen, wo der Herd liegt, weil es Tiere betrifft, welche die gleichen Versäuberungsplätze benützen oder sich bei gemeinsamen Aktivitäten treffen. Die Symptome sind jeweils recht einheitlich. Als Vorbeugemassnahme sollten vorübergehend die Ansteckungsquellen umgangen und die direkten Kontakte mit erkrankten Hunden vermieden werden.  

f. Darmverschluss (Ileus) wegen Fremdkörper

Ursache: Verschlucken von Steinen, Pfirsichsteinen, Nüssen, kleinen Spielzeugen, Plastik, Maiskolben, Schnüren, Nylonstrümpfe, Nähfäden, Nähnadeln, etc.  

Symptome:  

Œ  Wenige Male Erbrechen; kein Appetit mehr; kein Durchfall; lustloses Verhalten.  

  Bei Palpation des Bauches ev. Knoten spürbar, durch Röntgen  nachweisbar.  

 

Therapie: Manchmal gelingt es dem Tierarzt mittels krampflösenden Spritzen und der Eingabe von Paraffinöl, den Fremdkörper zu lösen. In den meisten Fällen braucht es leider eine Bauchoperation zur Entfernung.  

 

Vorbeugung:  

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund nach Möglichkeit nicht mit kleinen Gegenständen oder Steinen spielt oder wahllos Maiskolben, Pfirsiche oder Nüsse hinunterschlingt. Schützen Sie Ihre Katze, indem Sie Ihre Näh- Stick- oder Strickarbeiten immer gut versorgen. Ebenfalls gefährlich sind herumliegende Geschenkpaketbändel, für welche Katzen eine besondere Vorliebe haben. Manchmal beobachtet man im letzten Moment das Abschlucken eines Fremdkörpers und fragt sich nach den möglichen Folgen. Leider ist es nie sicher, ob der Darm den einen oder andern Fremdkörper durchzutreiben vermag. In einem solchen Fall sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Solange nämlich der Fremdkörper im Magen ist, kann man die Tiere erbrechen lassen und damit die Ileus-Gefahr abwenden.  

Zurück Weiter

 

 

Home ] Nach oben ]


Copyright © 2000 Velicano Dr.med.vet. Josef Binzegger
Stand: 22. Juli 2000