Herzlich willkommen bei Dr.med.vet. Josef Binzegger

Heel-Homöopathie - Phytotherapie - Futterergänzungsmittel für Hunde und Katzen

Beratungstelefon: 0900 57 62 57 3.13/Min

Bestellungen Termine: 041 763 13 89

Home Inhalt Suchen Kontakt Bestellen Links

Der kleine Tierarzt

 

von Dr.med.vet. Josef Binzegger

 

Gesundheitsratgeber zur Förderung

der Hunde- und Katzengesundheit

 

Anleitung zur Selbsthilfe mit

Heel-Homöopathie

Phytotherapie

Schulmedizin

 

 

 

Bellforto mit stabilisierten Weizenkeimen fördert die allgemeine Gesundheit

und macht insbesondere ein weiches und glänzendes Fell

 

Zu verkaufen:

Komfortables Bauernhaus in der Bresse, Frankreich

 

  Home
Nach oben
Kleintiersprechstunde
Futterergänzungen
Telefonberatung
Der kleine Tierarzt
Fallbeispiele
Haus- u. Reiseapotheke

                       

 

14. Krankheiten am Bewegungsapparat II

S. 143 "Der kleine Tierarzt"

Symptome:   Œ  = Verhaltensweise    = Untersuchungsergebnis

14. Krankheiten des Bewegungsapparates

b. Entwicklungsstörungen

(1)  Hüftgelenksdysplasie der Hunde (HD)

Ursache: Vererbbare Fehlentwicklung der Hüftgelenke. Die Gelenkspfanne und die Gelenkskugel entwickeln sich nicht voll. Dadurch entsteht ein lockeres, nicht voll belastbares Gelenk. Die Folge sind Entzündungserscheinungen, welche zu einer Arthrose führen. Die Probleme werden oft schon im Alter von 4-5 Monaten sichtbar.  

Symptome:  

Œ  Zunehmende Schmerzen bei Spaziergängen; will nicht mehr weit laufen; sitzt häufiger ab; schreit beim Spielen ab und zu auf; unstabiler Gang mit den Hinterbeinen.  

  Schreit auf beim Zurückziehen oder beim seitlich nach oben Beugen der Hinterbeine; ev. hörbares Knirschen der Gelenke; ev. Klickgeräusche; die Schwere der Veränderungen vermittelt eine Röntgenabklärung.  

 

Therapie: Für ganz schlimme Fälle gibt es künstliche Hüftgelenke. Die Meinungen, wie weit man gehen soll und was einem Hund zumutbar ist, sind geteilt.  

Bei leichter bis mittelgradiger HD während der Entwicklung:  

Homöopathie: Osteoheel®-Tabletten, 2 x täglich, für die Knochen- und Knorpelentwicklung bis ins Alter von 15 Monaten.

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, gegen die Gelenksentzündungen (Arthritis), 2 Monate.  

Futterergänzung: Arthro-Pulver für gesunde Gelenke

Beim ausgewachsenen Hund, ab 15 Monaten:  

Allopathie: Prednibutadion®-Dragées, 2 x täglich, nur im Notfall bei akutem Entzündungsschub.  

Homöopathie: Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Jahre.  

Homöopathie:

Phytotherapie: Harpagophytum D1 (Teufelskralle)-Tabletten,

Futterergänzung: Arthro-Pulver für gesunde Gelenke

HD kommt bei mittleren bis grossen Hunden vor. Durch züchterische Massnahmen konnten die Fälle stark reduziert werden. Allerdings ist die Häufigkeit immer noch beträchtlich. Betroffene Tiere bedürfen einer Dauertherapie, will man sie nicht schon im ersten Lebensdrittel verlieren.  

(2) Knorpelentwicklungsstörungen OCD

Ursache: Bei schnellem Wachstum kann es zu Ernährungsstörungen der Gelenksknorpel im Schulter- Ellbogen- oder Kniegelenk kommen. Als Folge davon lösen sich an gewissen Stellen kleine Knorpelplättchen und verursachen schmerzhafte Gelenksentzündungen. Die ersten Probleme erscheinen im Alter von 6-7 Monaten.  

Symptome:  

Œ  Hinken nach dem Aufstehen, nach dem Einlaufen besser. 

  Schmerzäusserung bei der Gelenksuntersuchung; die Röntgenbilder  bringen meist Klarheit.  

 

Therapie: Für die Fälle mit abgelösten Knorpelteilchen ist die Operation unumgänglich.

Im Frühstadium und in leichteren Fällen ohne Knorpelablösung:  

Allopathie: Prednibutadion®-Dragées, 2 x täglich, nur im Notfall bei akutem Entzündungsschub.  

Homöopathie: Osteoheel®-Tabletten, 2 x täglich, für die Knochen- und Knorpelentwicklung bis ins Alter von 15 Monaten.  

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, gegen die Gelenksentzündungen (Arthritis), 2 Monate.  

Futterergänzung:

OCD (Osteochondritis dissecans) kommt meist bei sehr schnellem Wachstum vor, manchmal gefördert durch übermässige Vitamin-D und Kalzium Futterzusätze. Beim Verfüttern eines guten Welpenfutters ist es nicht nötig, sogar gefährlich, die in grosser Zahl im Handel angebotenen Vitamin- und Mineralstoffpräparate zusätzlich zu verabreichen. Erstes Gebot ist also die richtige Ernährung. Falls trotzdem Probleme auftauchen, ist ein möglichst früher Therapiebeginn für den Heilerfolg ohne Operation entscheidend.  

c. Gelenksentzündungen

(1) Akute Arthritis

Ursache: Gelenksüberlastungen, Verstauchungen, ev. Infektionen.  

Symptome:  

Œ  Hinkt, nach dem Aufstehen stärker, nach dem Einlaufen besser.  

  Schmerzäusserung bei der Gelenksuntersuchung; die Vorgeschichte bringt ev. die Erklärung.  

 

Therapie: 

Allopathie: Prednibutadion®-Dragées für die Hunde, 2 x täglich, 2 Wochen.  

Allopathie: Felalgyl®-Tabletten für Katzen, 1-2 pro Tag, ca. 1 Woche.  

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, 3 Wochen.  

Homöopathie: Traumeel®-Salbe, 2 x täglich, 7 Tage.  

Futterergänzung: Arthro-Pulver für gesunde Gelenke

Leichte bis mittlere Gelenksentzündungen kommen oft vor. In der Regel sind sie sehr gut therapierbar. Bei der Selbsthilfe ist der Behandlungserfolg gut zu beobachten. In seltenen Fällen kann nämlich auch eine Gelenksinfektion vorliegen. Das Gelenk ist  dann sehr warm und spricht nicht auf die Standardtherapie an. Es braucht zusätzlich ein Antibiotikum. 2-3 Wochen Schonung und die oben erwähnte Behandlung lösen aber das Problem meist.

(2) Chronische Arthritis

Ursache: Chronische Gelenksüberlastungen, OCD, HD, chron. Rückenüberlastung.  

Symptome:  

Œ  Beine: Hinken, nach dem Aufstehen stärker, nach dem Einlaufen besser.  

Œ  Rücken: Mühe beim Aufstehen und Abliegen, nach Einlaufen besser, manchmal auch Hinken wegen Schmerzaustrahlung.  

  Schmerzäusserung bei der Gelenksuntersuchung; Schmerzäusserung   bei der Rückenuntersuchung; die Vorgeschichte bringt ev. die Erklärung.  

 

Therapie: 

Allopathie:Prednibutadion®-Dragées, 2 x täglich, nur im Notfall bei akutem Entzündungsschub.  

Allopathie: Felalgyl®-Tabletten für Katzen, 1-2 pro Tag, nur bei akutem Schub.  

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.  

Homöopathie: Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.  

Futterergänzung: Arthro®-Pulver, 2 x täglich, über Monate.  

Gelenksentzündungen heilen dann nicht richtig ab, wenn ein Tier durch ein spezielles Verhalten oder eine Arbeit (Hundesport) die betroffenen Gelenke immer wieder neu überlastet. Dies führt zu chronischen Entzündungen, welche mit den allopathischen Medikamenten nur schlecht zu bekämpfen sind. Die oben genannte biologische Therapie hilft in vielen Fällen sehr gut. Nach Möglichkeit sollte das Tier aber auch etwas geschont werden.  

(3) Arthrose

Ursache: Chronische Gelenksentzündung oft bei HD, OCD, nach Gelenksoperationen, bei chronischen Gelenksüberlastungen (Gelenke der Wirbelfortsätze). Am Gelenksknorpel, v.a. bei den Kapselrändern, kommt  es mit der Zeit zu mehr oder weniger starken Kalkablagerungen.  

Symptome:  

Œ  Beine: Längerfristiges, zunehmendes Hinken, v.a. nach dem Aufstehen.  Rücken: Schmerzen beim Aufstehen und Abliegen, Mühe beim Treppengehen und beim Einsteigen ins Auto.  

  Schmerzäusserung bei der Gelenksuntersuchung; Gelenkknirschen; Schmerzen bei der Rückenuntersuchung;auf dem Röntgenbild sind die       Kalkablagerungen sichtbar.  

 

Therapie: 

Allopathie: Prednibutadion®-Dragées, 2 x täglich, nur im Notfall bei akutem Entzündungsschub.  

Allopathie: Felalgyl®-Tabletten für Katzen, 1-2 pro Tag, nur bei akutem Schub.  

Homöopathie: Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.  

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, bei leichter Verschlechterung.

Futterergänzung: Arthro®-Pulver, 2 x täglich, über Monate.  

Futterergänzung: Canosan® oder ein ähnliches Mittel aus Muschelextrakt.  

Arthrosen sind immer die Folge chronischer Gelenksentzündungen. Trotz guter Vorbeugemassnahmen sind die Probleme mit zunehmendem Alter manchmal trotzdem nicht zu vermeiden. Vor allem die Arthrosen an den Wirbelgelenken (Spondylarthrosen) kommen bei älteren Tieren grosser Hunderassen sehr oft vor. Dies hängt mit Abnützungserscheinungen durch Überlastungen zusammen. Die regelmässige Gabe von Zeel® und Arthro® in der zweiten Lebenshälfte kann diesen Prozess erheblich verlangsamen.  

d. Erkrankungen der Wirbelsäule

(1) Dackellähme (Diskopathie)

Ursache: Spröde, verkalkte Bandscheiben. Breiiges Bandscheibenmaterial dringt von unten in den Wirbelkanal und drückt auf das Rückenmark. Es entstehen starke Nachhandschwächen, meist sogar Querschnittslähmungen. Ausführliche Beschreibung siehe Seite135 unter Lähmungen.  

(2) Verkalkung der Wirbelsäule (Spondylose)

Ursache: Die Spondylose entsteht durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbel. Die Kalkeinlagerungen bilden Brücken zwischen den einzelnen Wirbeln (Spangen) und führen am Ende zur Versteifung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule. Hauptsächlich betroffen sind dabei die Brust- und die Lendenwirbelsäule.  

Symptome:  

Œ  Beine: Manchmal Hinken wegen Schmerzausstrahlung vom Rücken.

Œ  Rücken: Schmerzen beim Aufstehen und Abliegen, Mühe beim Treppengehen und beim Einsteigen ins Auto; plötzliches Aufschreien beim Spielen.  

  Schmerzen und heftiges Zusammenzucken bei der Rückenuntersuchung; auf dem Röntgenbild sind die Spangen sichtbar.  

 

Therapie: 

Allopathie: Prednibutadion®-Dragées für Hunde, 2 x täglich, ev. Kuren von 2 Wochen Dauer in schlechten Phasen.  

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.  

Homöopathie: Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.  

Futterergänzung: Arthro®-Pulver, 2 x täglich, über Monate.  

Bei mittleren und grossen Hunderassen sieht man Spondylosen recht oft. Meistens trifft es Tiere, welche sehr gerne hochspringen und eventuell etwas übergewichtig sind. Offenbar kommt auch noch eine gewisse Rassendisposition dazu, erkranken doch Boxerhunde manchmal schon mit 2-3 Jahren an diesem Leiden. Während der Brückenbildung entstehen phasenweise starke Schmerzschübe, verursacht durch abrupte Bewegungen der meist sehr lebhaften Tiere. Das Therapieprinzip ist sanfte Entzündungshemmung und nach Möglichkeit Schonung des Rückens. Sobald die Spangen stabil verkalkt sind, nehmen die Schmerzen ab, was allerdings bleibt, ist ein steifer Rücken.  

e. Knochentumoren

Ursache: Krebsartige Neubildung im Knochen. Meist bösartig.  

Symptome:  

Œ  Zunehmende Lahmheit. Verdickung des Beines an der Tumorstelle.  

  Starke Druckempfindlichkeit, warm; auf dem Röntgenbild ist der verdickte, meist entkalkte Knochenbezirk sichtbar.  

 

Therapie: Die bösartigen Knochentumoren sind meist nicht heilbar.  

Allopathie:

Natürlich kann man auch Beine amputieren. Auch Chemotherapien werden versucht. Wie viel soll und kann man aber einem Tier zumuten?

Zurück  Weiter

 

 

Home ] Nach oben ]


Copyright © 2000 Velicano Dr.med.vet. Josef Binzegger
Stand: 22. Juli 2000