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Heel-Homöopathie - Phytotherapie - Futterergänzungsmittel für Hunde und Katzen

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Der kleine Tierarzt

 

von Dr.med.vet. Josef Binzegger

 

Gesundheitsratgeber zur Förderung

der Hunde- und Katzengesundheit

 

Anleitung zur Selbsthilfe mit

Heel-Homöopathie

Phytotherapie

Schulmedizin

 

 

 

Bellforto aus kaltgepressten Weizenkeimen fördert die allgemeine Gesundheit

und macht insbesondere ein weiches und glänzendes Fell

 

 

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11. Krankheiten des weiblichen Geschlechtsapparates

S. 135 "Der kleine Tierarzt"

Symptome:   Œ  = Verhaltensweise    = Untersuchungsergebnis

11. Krankheiten des weiblichen Geschlechtsapparates

a. Gebärmuttervereiterung (Pyometra)

Ursache: Bakterielle Infektion. Fehlfunktion der Eierstöcke.  

Symptome:  

Œ  Grosser Durst; grosse Harnmenge; wenig Appetit; müde.  

   Inappetenz; Röntgen: vergrösserte, mit Eiter gefüllte Gebärmutter.  

 

Therapie: Leichter Scheidenausfluss, Gebärmutter kaum vergrössert:  

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7-10 Tage.  

Homöopathie: Pyometra-Tropfen, 3 x täglich, 21 Tage.  

Phytotherapie:

Futterergänzung:

Therapie: Kein Scheidenausfluss, starker Scheidenausfluss, stark vergrösserte   Gebärmutter:  

Operation. Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken.  

Die Gebärmuttervereiterung ist eine ernsthafte, lebensbedrohliche Erkrankung der Hündin (bei Kätzinnen eher selten), welche fast immer der Operation bedarf. Allerdings gibt es manchmal im Frühstadium, bei geöffnetem Muttermund, eine erfolgsversprechende Behandlungsmöglichkeit, um der erkrankten Hündin die Operation zu ersparen.  

b. Gesäugeentzündung (Mastitis)

Ursache: Bakterielle Infektion eines oder mehrerer Brustdrüsen v.a. bei säugenden oder scheinträchtigen Tieren.  

Symptome:  

Œ  Lässt die Welpen nicht mehr saugen; leckt vermehrt am Gesäuge.  

  Ev. Fieber; betroffene Drüsen hart, warm, schmerzhaft.  

 

Therapie: 

Allopathie: Ampicillin-Tabletten, 2 x täglich, 7-10 Tage.  

Allopathie:

Homöopathie: Traumeel®-Salbe, 3 x täglich anwenden.  

Homöopathie: Traumeel-Tabletten, 2 x täglich, bis zur Abschwellung.

Es ist leicht, eine Mastitis zu erkennen. Leider gibt es kaum eine andere Wahl, als den Einsatz eines Antibiotikums, um das Gesäuge möglichst schnell wieder in Ordnung zu bringen und damit die Welpen nicht zu gefährden. Üblicherweise hilft die oben erwähnte Therapie schnell und zuverlässig, so dass die Jungen nicht abgesetzt werden müssen.  

c. Scheinträchtigkeit der Hündin (Lactatio abnormalis)

Ursache: Nach dem Eisprung entstehen auf den Eierstöcken Gelbkörper, obwohl die Hündin nicht aufgenommen hat. Dadurch verhält sich das Tier wie während einer Trächtigkeit und bereitet sich nach ca. 6 Wochen für die „Geburt“ vor.  

Symptome:  

Œ  Unrast; sucht geeignetes Lager, zeigt Nestbauverhalten; bemuttert Stofftiere oder andere kleine Gegenstände; ev. weniger Appetit; ev. Apathie.  

  Gesäuge stark entwickelt, Milchsekretion; ev. warm, schmerzhaft.  

 

Therapie: In den meisten Fällen braucht eine Scheinträchtigkeit keine Behandlung. Das Gesäuge entwickelt sich innert etwa 3 Wochen wieder zurück. Falls aber zu starke psychische Störungen auftreten oder das Gesäuge durch die Milchstauung entzündet wird, braucht es eine Therapie:  

Allopathie: Contralac®-Tabletten, 2 x täglich, stoppt die Milchsekretion und beseitigt die psychischen Störungen zuverlässig.  

Homöopathie: Hormeel®-Tropfen, 2 x täglich, zur Linderung der psychischen Probleme.  

  Therapie: Falls Gesäuge entzündet:  

Allopathie: Ev. Prednisolon zur Entzündungshemmung.

Homöopathie: Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, 10 Tage.

Homöopathie: Traumeel®-Salbe, 3 x täglich anwenden.

Bei vielen Hündinnen entwickelt sich nach den Läufigkeiten regelmässig eine Scheinträchtigkeit. Dadurch hat man viermal jährlich recht unangenehme Zeiten. Ausserdem steigt die Brustkrebsgefahr. In solchen Fällen wäre es gescheiter, die Hündin kastrieren zu lassen.  

d. Gesäugetumoren (Mammatumoren)

Ursache: Gut- bis bösartige Geschwulste.  

Symptome:  

Œ  Kein verändertes Verhalten.  

  Schmerzlose, leicht verschiebliche, knorpelartige Knötchen oder Knoten im Gesäuge; ev. plattenartige, schwer verschiebliche Neubildungen.  

 

Therapie: Weil die gutartigen Befunde bei weitem überwiegen, kann über die Notwendigkeit einer Operation durchaus nachgedacht werden.  

Mammatumoren kommen bei intakten Hündinnen im 3. Lebensdrittel sehr häufig vor. Am meisten treten die rundlichen, knorpeligen, fast immer gutartigen Neubildungen auf. Die plattenartigen, meist bösartigen Geschwulste sind zum Glück selten.

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Copyright © 2000 Velicano Dr.med.vet. Josef Binzegger
Stand: 22. Juli 2000